Das Philadelphia-Experiment

Im Oktober 1943 führte die US Navy ein Experiment durch, das unter strikter Geheimhaltung stand und das bis heute noch unter Geheimhaltungsvorbehalt steht: das sogenannte Philadelphia Experiment. Es sollte damit neue Tarntechnologien erprobt werden, die Schiffe für die Magnetzünder deutscher Unterseebote unsichtbar machen. An Bord eines Zerstörers, es handelte sich dabei um die USS Eldridge, war eine Reihe von Hochfrequenzgeneratoren montiert, die ein entsprechendes Tarnkappen-Magnetfeld erzeugen sollten. Der Zerstörer fuhr in einem Konvoi. 

 

 

 Darstellung des Zerstörers USS Eldridge zu Beginn des 

Experiments (Wikipedia, Philadelphia-Experiment)

 

Nach Aussage eines Augenzeugen sollte demzufolge bei Durchführung des Experiments der Geleitzerstörer vollkommen unsichtbar geworden sein, so dass nur noch seine Kielwelle zu sehen war. Und es wird geschildert, dass er sogar kurzzeitig plötzlich im 500 Kilometer entfernten Hafen von Norfolk, Virginia erschienen sein soll, bevor er in Philadelphia, Pennsylvania wieder materialisierte. Die Auswirkungen auf die Besatzung des Schiffes seien verheerend gewesen. Einige seien mit dem Schiff verschmolzen, andere verbrannt, spurlos verschwunden oder hätten geistigen Schaden genommen.

 

Nicola Tesla

Das Experiment wurde möglich durch Nikola Tesla (geboren am 10. Juli 1856 in Smiljan, Serbo-Kroatien im Kaisertum Österreich), einer der größten Erfinder seiner Zeit, dessen Erfindungen bahnbrechend waren und heute zum Teil noch sind. Sein Lebenswerk ist geprägt durch zahlreiche Neuerungen auf dem Gebiet der Elektrotechnik, insbesondere der elektrischen Energietechnik, wie der elektrischen Energieübertragung. Er war überzeugt, dass in elektromagnetischen Wellen - neben den klassischen Komponenten der von Maxwell beschriebenen Komponenten, den transversalen und polarisierbare Wellen, auch longitudinale Wellen, die sich wie Schallwellen verhalten, vorkommen und sich durch sie, drahtlos von einem Standort zu einem fernen Standort im Raum Energie übertragen lässt, eine Vermutung, die bis heute im Experiment keine Bestätigung fand. Möglicherweise waren aber gerade diese Longitudinalwellen verantwortlich, dass nach dem Einschalten der Hochfrequenzgeneratoren, sich so merkwürdige Vorgänge auf der USS Eldridge ereigneten. Im Nahbereich der Hochfrequenzgeneratoren und bei extrem hohen Frequenzen könnten bisher noch nicht bekannte Erscheinungen auftreten. Tesla war ein Verfechter der Energieübertragung und dem Einsatz von Longitudinalwellen, deshalb werden sie manchmal auch Tesla-Wellen genannt.